Schwarzer Hautkrebs (Melanom)

Das Maligne Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt, ist eine hochgradig bösartige (maligne) Entartung der Pigmentzellen (Melanozyten), die hauptsächlich durch Einwirkung der UV-Strahlung entsteht. Der Tumor neigt dazu, früh Metastasen über Lymph- und Blutbahnen zu streuen und gilt daher als äußerst gefährlich.

Bei einer frühen Diagnose und Behandlung stehen die Chancen einer Heilung gut. Warten, ob aus Nachlässigkeit oder Angst, verschlechtert die Aussichten wesentlich.

Die primäre Therapie der Wahl ist die operative Entfernung des Primärtumors. Diese erfolgt durch uns leitlinienkonform. Nach der feingeweblichen Untersuchung erfolgt das weitere therapeutische Procedere. Bei Tumoren über 1mm Tumordicke ist die Untersuchung des erstableitenden Lymphknotens (Wächterlymphknoten) erforderlich. Zur Lokalisation des Lymphknotens erfolgt eine spezielle nuklearmedizinische Untersuchung in Kombination mit einer hochauflösenden Ultraschalluntersuchung. Dann kann die operative Entfernung erfolgen. Für die Operationen steht ein moderner OP-Trakt mit zwei Patientenbetten in unserer Praxisklinik zur Verfügung.

Stadienabhängig können bei uns Chemo- und Immuntherapien durchgeführt werden. Eine engmaschige Nachkontrolle mit Untersuchung des Hautorgans, Ultraschall, Röntgen und CT Untersuchungen ist dringlich erforderlich.